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In einem wenig beachteten Post (es tut mir fast leid, das so zu sagen, aber die große Zahl der Nachrichten in einer offensichtlichen Medienoffensive hat diesen einen fast wieder unsichtbar gemacht) auf Facebook und Instagram versah die Kunsthalle Bremen dieses Foto vom 10. Oktober 2017 mit folgendem Kommentar:

IMG_2661

„Vermutlich machst Du alles, um nicht Außenseiter in der Schule oder sonstwo zu sein. Die Kunstgeschichte bietet in diesem Fall eine beruhigende These: Nur weil jemand ein Außenseiter ist, heißt es nicht, dass er immer einer bleibt. Das beweist der Lebenslauf vieler Künstler:

Auguste Rodin hat die heute weltberühmten Skulpturen „Der Kuss“ und „Der Denker“ geschaffen. Anfangs war er aber total verschrien, weil seine Kunst viel zu modern war und vielen hässlich erschien.

Auch Paula Modersohn-Becker musste für ihren Malstil herbe Kritik von ihren Zeitgenossen einstecken. Heute gilt sie als mutige Vorkämpferin für die Moderne.

Vincent van Gogh fühlte sich lebenslang als Außenseiters und gab sich deshalb die Kugel. Zu Lebzeiten verkaufte er nur ein einziges Bild. Wenige Jahre nach seinem Tod gingen seine Werke am Kunstmarkt ab wie eine Rakete…

 

Eva Gonzalès, Erwachendes Mädchen, um 1877/78, Öl auf Leinwand

 – – hier: Kunsthalle Bremen.

Vincent van Gogh fühlte sich lebenslang als Außenseiters und gab sich deshalb die Kugel.„?

Locker und flockig, schön und gut, aber ist das eine angemessene Auseinandersetzung mit psychischer Erkrankung und Suizid?

So nach dem Motto, bring dich ruhig um, aus dir kann immer noch was werden

#ichwilljakeinspielverderberseinaberkanneineöffentlicheinstitutionsoschreiben

 

 

 

 

 

 

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